In den Wassertürmen

Die Augsburger Wasserturmtechnik war im fünfzehnten Jahrhundert aufwändig und einzigartig. Wasser war keine Selbstverständlichkeit, sondern pures Luxusprodukt, dass sich die Stadt teuer bezahlen hat lassen. Stadtführerin Frau Retsch hat uns die Geschichte erzählt:
War das Wasser aus den Brunnen noch gratis, hat sich die Stadt einen privaten Wasseranschluss teuer bezahlen lassen. Entweder, man hat einmalig 200 Gulden gezahlt, oder man „abonnierte“ den Anschluss für 10 Gulden im Jahr.
Interessant wird diese Zahl erst, wenn man einen Vergleich hört: Ein kleines Handwerkerhäuschen in der Innenstadt kostete rund 60 Gulden.

Nur eine der vielen Gesichten in und um Augsburg, die wir bei unseren Recherchen und Drehs für den Dokumentarfilm „Schatzwald Augsburg“ erfahren haben..

Der Lochbach und der Brunnenbach fließen vereinigt unterhalb der Wassertürme vorbei
Der Lochbach und der Brunnenbach fließen vereinigt unterhalb der Wassertürme vorbei

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.